Google Grants: kostenlose Werbung für gemeinnützige Organisationen

Dienstag, 09 Februar, 2010

kostenlose Adwords durch Google GrantsGoogle Grants ist ein neuer Service von Google. Ausgewählten gemeinnützigen Organisationen wird durch Google Grants ermöglicht kostenlose Adwords zu schalten. Adwords sind die bezahlten Anzeigen auf den Google Suchergebnisseiten, die über oder rechts von den organischen Ergebissen auf der Suchergebnisseite Googles erscheinen.
Für Die Aufnahme in Google Grants sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Teilnahmeberechtigt sind nur gemeinnützige Vereinigungen, die gemäß §§51 bis 68 der Abgabenordnung von der Körperschaftssteuer befreit sind und dem Gemeinwohl zum Beispiel durch Aktivitäten in Kunst, Erziehung, Gesundheit, Wissenschaft und Technik sowie als freiwillige Hilfsorganisationen dienen.
Ich werde das für die Suchselbsthilfe des Kreuzbund e.V. einmal ausprobieren.

Alkohol und Jugendliche

Freitag, 05 Februar, 2010

Factsheet der DHS zum Download

Factsheet zum Thema Alkohol und JugendEine schöne Reihe mit Factsheets zum Thema Alkohol gibt es bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.. Das Infomaterial wurde jetzt um das Thema Alkohol und Jugendliche erweitert. Im 14-seitigen PDF-Sheet bekommt der interessierte Leser zunächst einige Daten und Fakten präsentiert, die vielen in dieser Klarheit nicht bekannt sein dürften. So überrascht es nicht, dass männliche Schüler von Haupt- und Realschulen häufiger Alkohol trinken als Schüler von Gymnasien. Bei Mädchen ist das allerdings umgekehrt. Auch der Anstieg der Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen um 170% zwischen 200 und 2008 ist meines Erachtens nach sehr bedenklich.

Der weitere Inhalt des Alkohol-Factsheets ist in die Kapitel Konsumprävalenzen, Folgen und Konsequenzen des Konsums, Gründe für Alkoholkonsum im Jugendalter, Sinnvolle Prävention und Handlungsoptionen und einem Literaturverzeichnis gegliedert. Am Ende gibt es noch einen Fragebogen zum Factsheet Alkohol und Jugendliche.

Der Anspruch des Factsheets, die z.T. sehr emotional geführte Diskussion zum Thema Alkoholkonsum bei Jugendlichen auf eine sachliche und wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen, wurde meiner Meinung nach erfüllt. Abseits des unsäglichen Medienhypes informiert die DHS über Themen wie Binge Drinking ohne das Buzzword zur Steigerung der Auflage zu nutzen. Nach der Lektüre ist man gut über die aktuelle Situation des Trinkverhaltens Jugendlicher informiert.

Glücksspiel: Neue Studie der BzGA

Montag, 01 Februar, 2010

Jeder zweite Deutsche spielt Glücksspiele

Glücksspiel in DeutschlandLaut der Pressemitteilung der BzGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) vom 01.02.2010 weist nach aktuellen Schätzungen etwa 1,1 Prozent der deutschen Bevölkerung ein problematisches oder pathologisches Spielverhalten auf. Das entspricht etwa 600.000 Menschen.

Pathologisches Spielen bzw. Glücksspiel gehört sicherlich zu den am meisten akzeptierten nicht stoffgebundenen Süchten. (Genauer gesagt handelt es sich um eine Störung der Impulskontrolle oder eine abnorme Gewohnheit, klassifiziert in der ICD10 nach F63.0.)
Nach meiner Einschätzung ist die Beschränkung auf Glücksspiele und Wetten nicht mehr zeitgemäß, sondern sollte generell auf Spielen ausgeweitet werden. Wenn die vielen Menschen, die tagtäglich Stunden vor dem Computer oder der Spielekonsole zubringen, zur obenstehenden Schätzung dazugerechnet würden, sollte dort ein höherer Prozentsatz stehen.

Dicke Luft voll Nikotin und Teer

Sonntag, 31 Januar, 2010

Rauchen im Auto

Rauchen im AutoNichtraucher bin ich nun seit knapp fünf Jahren. Nun musste ich wieder feststellen, dass es gar nicht einmal so leicht ist, den Anspruch an die eigene Toleranz zu erfüllen, wenn einem die Augen tränen.

Gestern Abend ging es in die Dortmunder Westfalenhalle zu Dieter Nuhrs neuem Programm. Wir fuhren zu fünft in einem PKW, drei Nichtraucher und zwei Raucher. Nach gefühlten 20 Sekunden wurde die erste Ziugarette angesteckt und die Gruppendynamik führte auch gleich zur zweiten. Leider waren es draußen Minusgrade und das Öffnen der Fenster wäre wahrscheinlich noch unagenehmer gewesen.

Geärgert hat mich vor allem die Selbstverständlichkeit mit der wir Nichtraucher kommentarlos zum Mitrauchen gezwungen wurden. Ich stand während der ganzen Fahrt dicht davor etwas dazu zu sagen, aber da es sich um die ganz nahe Familie handelte, ließ ich es dann lieber. Wahrscheinlich hätte ich jedem anderen geraten, das Thema auf jeden Fall anzusprechen 😉

Dieter Nuhr war klasse und die Rückfahrt wieder verräuchert. Zuhause angekommen konnte ich meine Kleidung in den Wäschekorb legen. Das nächste Mal fahre ich.